Zwischen Montréal und Camping…

…liegt ein Wochenende in Ottawa! Nachdem ich innerhalb der Woche nicht so besonders spannende Dinge gemacht habe, stand am Freitagabend dann eine Housewarming-Party an. Freitag war gefühlt der mit Abstand kälteste Tag bisher, aber an die Kälte müssen wir uns ja sowieso gewöhnen und die Kanadier laufen tatsächlich noch mit Flip Flops und T-Shirt herum, obwohl wir gerade mal 7 Grad hatten. Auf der Party waren dann fast alle Telfer Exchange Students und unsere Mentoren und es war ziemlich witzig. Ich habe mich mit einigen Leuten unterhalten, die ich sonst nicht so wirklich sehe. Trotzdem wäre es für mich wohl nichts, so weit weg vom Campus zu wohnen (auf der Gatineau-Seite… aber die Holländer fahren ja so gerne Fahrrad und damit sinds angeblich sogar nur 15 Minuten).

Gestern haben wir dann tagsüber Chinatown und Little Italy einen Besuch abgestattet. Aber eigentlich ist das hier nichts besonderes, da es das auch in New York, Boston und Montréal gab… Als wir dann auch noch in einem chinesischen Supermarkt waren hatte ich eigentlich genug von Chinatown und in so einen Supermarkt werde ich garantiert keinen Fuß mehr setzen (zum Glück habe ich nur die Fischabteilung gesehen, aber das hat mir schon gereicht. Igitt!). In Little Italy haben wir dann noch gegessen (für mich gabs Canneloni mit Spinat-Ricotta-Füllung und Tomatensoße, sehr lecker!). Leider ist das Essen- und Trinken gehen hier überhaupt nicht so entspannt wie in Europa. Aber in den USA war es schlimmer, wenn man nicht direkt was neues bestellt hat, kam sofort die Rechnung und getrennt bezahlen war da auch nicht drin, so dass es immer sehr mühselig war. In Kanada ist das schon besser und meistens bekommt jeder seine eigene Rechnung und die letzten Male wurde uns das Trinkgeld auch nicht direkt auf die Rechnung drauf geschrieben. Dabei lässt die Qualität des Essens hier häufig auch zu wünschen übrig und wie groß die Portion ist, lässt sich im vorhinein auch oft schlecht abschätzen, aber man gewöhnt sich ja bekanntlich an alles. Deutschland hat also auch so einige gute Seiten ;-)

Gestern Abend waren Carina und ich dann noch bei Alice und Léa eingeladen. Die beiden Französinnen wohnen in einem super schönen und vor allem auch recht großen Haus ganz in der Nähe der Uni. Als wir herausgefunden haben, dass sie zu dritt weniger für das Haus bezahlen als wir für unser Wohnheimzimmer waren wir schon etwas neidisch. Alles in allem war es ein sehr lustiger Abend, der bestimmt bald wiederholt wird.

Zum Schluss noch ein kleiner Gruß in privater Sache: Danke, dass es dich gibt! Ich liebe Dich.

Advertisements

2 Gedanken zu „Zwischen Montréal und Camping…

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s