Camping Trip

Dieses Wochenende waren wir campen und Kanu fahren im Algonquin Park. Der Algonquin Park ist ein 7725km² großer Park am Rande des Kanadischen Schildes und es gibt mehr als 2500 Seen, von denen viele durch ein 1600km langes Netz von Kanu-Trails verbunden sind. Sagt mein Reiseführer. Wir sind mit unserer Gruppe von rund 30 Leuten am Samstag morgen nach einer relativ kurzen Nacht (am Wochenende ist hier immer Party im Wohnheim…da kann man vor 2-3 Uhr kaum schlafen) mit dem schönen gelben Schulbus los. Nach 4h Fahrt waren wir dann dort und hatten eine super schöne Aussicht auf den See und den „Indian Summer“. Leider kommt es auf den Fotos nicht ganz so gut rüber, aber die Rotfärbung einiger Bäume sah schon beeindruckend aus.

Wir haben dann noch Schlafsäcke und Rettungswesten ausgeliehen und unsere Sachen in die Kanus geladen und dann ging’s los. Leider hatte ich ziemliches Pech mit meinen beiden Kanu-Mitfahrern… Die Strecke war wirklich total schön und nach kurzer Zeit kamen einem auch gar keine anderen Kanus mehr entgegen. Wir hatten dann noch die Gelegenheit, von ein paar Klippen zu springen, aber da ich sowieso etwas erkältet war und das Wasser ziemlich kalt habe ich lieber nur dabei zugesehen ;-)

Das letzte Stück der Strecke war dann ziemlich doof, da uns einige Bieberdämme den Weg versperrt hatten und wir einige Meter im Dunkeln zu Fuß durch das kalte Wasser und spitze Steine gehen mussten. Am nächsten Morgen war das natürlich nicht mehr so furchtbar, wie man es am abend nach 6h Kanu fahren empfunden hat ;-) Daher haben wir dann einfach irgendwo im nirgendwo angelegt und dort unsere Zelte aufgeschlagen und Lagerfeuer gemacht. So ganz erlaubt war das wohl nicht… Aber die Parkwächter haben uns nicht erwischt ;-) Zum Abendessen hat Isabelle (die „Leiterin“ des Trips) Burger und Hot Dogs gegrillt (soo lecker) und wir konnten uns Marshmallow-Sandwiches machen (geschmolzener Marshmallow mit Schoko-Stücken zwischen zwei Butterkeksen).

Am nächsten Morgen bot sich dann dieser Ausblick… Um 8 Uhr sollten wir aufstehen und wir durften erst frühstücken (es gab Rührei, Bacon und Toast mit Nutella oder Erdnussbutter), nachdem alle Zelte abgebaut und der Platz aufgeräumt war. So ein Lagerfeuer-Grill ist schon praktisch…

Dann mussten wir natürlich die ganze Strecke wieder zurückrudern, was diesmal aber viel schneller ging… Das Rudern hat ansich schon Spaß gemacht und wir sind glücklicherweise auch nicht umgekippt. Sonntag Abend hab ich meine Oberarme dann aber doch ganz gut gemerkt und ich war froh, nach der Rückkehr dann Duschen zu können.

Carina, Sascha, Daphné und ich waren dann noch zum Crêpe essen bei Clio eingeladen. Wir waren vom Camping-Trip zwar ziemlich fertig, aber der Abend war dann noch super schön und die Crêpes mega lecker. Habe auch typisch kanadisch einen mit Butter und Ahornsirup gegessen – sehr lecker! Heute morgen durfte ich dann noch meine erste Case Study für Human Resource Management vorbereiten, die erste Note, die zählt…

So sehe ich übrigens ungeschminkt beim Kanu-Fahren & campen aus…

Am Freitag geht’s schon zum nächsten und erstmal letzten Trip: Whale Watching in Tadoussac und Québec City. Im Oktober stehen dann bei mir drei Midterm-Exams und mindestens eine Präsentation an, auf die ich mich vorbereiten muss. Aber wir planen schon unsere Study Week und unsere Reise nach dem Semester ;-)

Weiteres erzähle ich dann wie immer bei Skype oder über Facebook oder was auch immer. Heute habe ich übrigens auch zwei Postkarten abgeschickt, die in knapp einer Woche in Hessen ankommen dürften!

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3 Gedanken zu „Camping Trip

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